Preise der Fachgruppe Sozialpsychologie

Die Fachgruppe Sozialpsychologie schreibt jeweils zur Fachgruppentagung einen Preis für herausragende Abschlussarbeiten in der Sozialpsychologie sowie einen Preis zur Prämierung herausragender Publikationen von Jungwissenschaftlerinnen und Jungwissenschaftlern aus. Bewertungskriterien sind theoretische und methodische Exzellenz, wissenschaftliche und gesellschaftliche Relevanz, sowie wissenschaftliche Nachvollziehbarkeit und Transparenz. Diese Kriterien wurden 2018 neu formuliert.

Preisträgerinnen und Preisträger seit 2007

Preis für hervorragende Abschlussarbeiten

  • 2015: Stephanie Hartmann
  • 2013: Sven Kachel
  • 2011: Franziska Thon
  • 2009: Michaela Rohr
  • 2007: Annegret Berthold

Preis für herausragende Publikationen

  • 2017: Alex Koch
  • 2015: Agostino Mazziotta
  • 2013: Jochen Gebauer
  • 2011: Christiane Schöl & Tamara Rakic
  • 2009: Christian Unkelbach

Prämierung herausragender Publikationen von JungwissenschaftlerInnen

Bitte um Einreichung!

Die Fachgruppe Sozialpsychologie verleiht diesen Preis alle zwei Jahre mit dem Ziel, eine hervorragende Publikation einer Jungwissenschaftlerin / eines Jungwissenschaftlers auszuzeichnen.

Neben den untenstehenden Kriterien sollte die Publikation wissenschaftliche Eigenständigkeit erkennen lassen, d.h. die Jungwissenschaftlerin / der Jungwissenschaftler sollte sich mit der ausgezeichneten Publikation deutlich von den Forschungsthemen der Promotionsbetreuerin / des Promotionsbetreuers abheben.

Die Preisträgerin / der Preisträger wird eingeladen, einen herausgehobenen Vortrag auf der Tagung der Fachgruppe Sozialpsychologie zu halten. Außerdem ist der Preis mit 750,- Euro dotiert.

Der Preis wird an Jungwissenschaftler / -innen vergeben, die zum Zeitpunkt der Deadline nicht mehr als 5 Jahre Post-doc-Erfahrung haben und Mitglied der Fachgruppe sind oder werden möchten. Die Publikation zu einem sozialpsychologischen Thema sollte in den letzten zwei Jahren vor der Deadline erschienen oder noch im Druck sein. Es werden nur Arbeiten berücksichtig, bei denen die ethischen Standards der DGPs zur Forschung am Menschen eingehalten wurden. Voraussetzung für Bewerbungen ist die Mitgliedschaft in der Fachgruppe Sozialpsychologie oder alternativ eine Tätigkeit an Universitäten oder Forschungsinstituten im deutschsprachigen Raum oder ein Post-doc-Stipendium von Förderprogrammen aus deutschsprachigen Ländern.

Einreichungen sollten bis zum 31.03.2019 an Katja Corcoran (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) gerichtet werden und neben einer digitalen Kopie der Veröffentlichung einen Lebenslauf der Bewerberin / des Bewerbers sowie eine Erklärung, dass die ethischen Standards der DGPs zur Forschung am Menschen eingehalten wurden, enthalten. Die Preisträgerin / der Preisträger wird im Juli 2019 informiert.

Prämierung herausragender Abschlussarbeiten

Bitte um Einreichung!

Die Fachgruppe Sozialpsychologie honoriert mit diesem Preis herausragende studentische Abschlussarbeiten aus einem sozialpsychologischen Themenbereich. Eingereicht werden können Diplom-, Lizentiats- oder Masterarbeiten, die zwischen dem 1.4.2017 und dem 31.3.2019 von einer Hochschule aus dem deutschsprachigen Raum angenommen wurden. Es werden nur Arbeiten berücksichtig, bei denen die ethischen Standards der DGPs zur Forschung am Menschen eingehalten wurden. Der Preis ist mit 250,- Euro dotiert. Es wird erwartet, dass die Preisträgerin / der Preisträger die ausgezeichnete Arbeit in einem Vortrag auf der Fachgruppentagung vorstellt. Die Fahrtkosten werden dafür von der Fachgruppe übernommen, die Tagungsteilnahme ist frei.

Bewerberinnen und Bewerber werden gebeten bis zum 31.3.2019 eine aussagekräftige Zusammenfassung (max. 500 Worte) ihrer Arbeit (inklusive eigene Anschrift und Name und Anschrift der Betreuerin / des Betreuers) an Katja Corcoran (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) zu schicken. Der Bewerbung muss eine Erklärung, dass bei der Arbeit die ethischen Standards der DGPs zur Forschung am Menschen eingehalten wurden, beigelegt werden.

Das Preiskomitee wird eine Vorauswahl an Arbeiten treffen, von denen dann die Originalarbeiten angefordert werden. Bitte schicken Sie keine Gutachten.

Wir hoffen auf eine rege Beteiligung und möchten Sie bitten, geeignete Studierende zur Bewerbung zu ermutigen

Bewertungskriterien

Die eingereichten Abschlussarbeiten und Publikationen werden von unabhängigen Preiskomitees begutachtet, die nach Eingang aller Einreichungen gebildet werden. Die Auswahl der Preisträgerinnen / der Preisträger erfolgt, indem die Mitglieder des Komitees die einzelnen Arbeiten anhand untenstehender Kriterien unabhängig voneinander beurteilen und anschließend die individuellen gutachterlichen Einschätzungen zu einer Bewertung integrieren. Die Kriterien können im Kontext der spezifischen Art der Arbeit und der Fragestellungen von den Komitee-Mitgliedern gewichtet werden. Die dargestellten Beispielsindikatoren für die einzelnen Kriterien dienen der Orientierung und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

  • Theoretische Qualität
    (Beispielindikatoren: überzeugende Darlegung der relevanten theoretischen Grundlagen, Berücksichtigung alternativer theoretischer Erklärungsansätze, Auseinandersetzung mit widersprüchlichen Befunden, theoriebasierte Ableitung und präzise Formulierung empirisch prüfbarer Hypothesen)
  • Methodische Qualität
    (Beispielindikatoren: Qualität des Datenerhebungsdesigns, Hohe externale/internale/ökologische Validität, Qualität der Stichprobenplanung, Qualität der Messinstrumente, Qualität der Auswertungsmethoden)
  • Wissenschaftliche Relevanz
    (Beispielindikatoren: Trägt die Arbeit zur Klärung einer wissenschaftlichen Kontroverse bei? Führt sie dazu, dass frühere Erkenntnisse neu oder anders bewertet werden? Eröffnete Sie Perspektiven für weitere Forschungsvorhaben? Eröffnete sie Ansatzpunkte für interdisziplinäre Integrationen von Erkenntnisse?)
  • Gesellschaftliche Relevanz
    (Beispielindikatoren: Liefert die Arbeit einen Beitrag zur Beschreibung, Erklärung, Gestaltung von Herausforderungen für Individuen, Gruppen oder die weitere Gesellschaft? Generiert Sie neuartige Methoden oder Konzepte, die für die Analyse und Gestaltung von derartigen Herausforderungen eingesetzt werden können? Profitiert die Allgemeinheit oder eine spezifische Zielgruppe von dem Erkenntnisgewinn der Arbeit?)
  • Wissenschaftliche Nachvollziehbarkeit und Transparenz
    (Beispielindikatoren: Prä-Registrierung der Hypothesen, Power-Analysen, Open Material, Open Data, Open Scripts)
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